Embedded Systems und Embedded Software sind heutzutage essenzielle Bestandteile unserer Infrastruktur. Jeden Tag kommen wir, größtenteils ohne es zu bemerken, mit einer Vielzahl kleiner, eingebetteter Systeme in Berührung, ja, geben teilweise sogar unser Leben und unsere Gesundheit in die Hände solcher Systeme. So ist beispielsweise jedes moderne Automobil ein rollendes Computernetzwerk.

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Credit: SABIC (CC BY-NC-ND 2.0)

Daher dürfte es auch kaum überraschen, dass der massive Komplexitätszuwachs der letzten Jahre auch vor den Embedded Systems nicht Halt macht. Leider werden die traditionellen Entwicklungsmethoden dieser Entwicklung schon lange nicht mehr gerecht. Immer noch sind Office-Werkzeuge, wie Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen, weit verbreitet, um solche komplexen Systeme zu analysieren und zu spezifizieren. Erfolgreich und zukunftsfähig sind aber nur die Unternehmen, die mit dem stetigen Komplexitätszuwachs Schritt halten, und schnell mit qualitativ hochwertigen Produkten auf die wechselnden Anforderungen eines immer dynamischer werdenden Marktes reagieren können.

An dieser Stelle kommt die Modellierung ins Spiel. Experten sind überzeugt, dass die Modellierung einen entscheidenden Beitrag leistet um mit der zunehmenden Komplexität von eingebetteten Systemen angemessen umzugehen, und somit die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen signifikant zu steigern.

Die neue Konferenz MESCONF (Modeling of Embedded Systems Conference) legt daher den Fokus auf den Nutzen der Modellierung in der Entwicklung eingebetteter Systeme. Die Veranstaltung wird organisiert von Andreas Willert (Willert Software Tools GmbH), Alexander Huwaldt (Laser & Co. Solutions GmbH), Tim Weilkiens (oose Innovative Informatik eG), sowie dem Würzburger ELEKTRONIKPRAXIS Verlag. Die Konferenz findet am Dienstag, den 06. Oktober 2015 auf dem Infineon-Campus in München statt.

Neue Konferenz: MESCONF
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